Das Lauf-Erlebnis im Naturpark Stromberg-Heuchelberg

Herrliche Landschaft, Weinberge, Waldwege – das Lauf-Erlebnis in Pfaffenhofen hat einiges zu bieten. Der TSV Pfaffenhofen, der Sportförderverein und die Gemeinde Pfaffenhofen gestalten eine interessante Alternative zu den City-Events: den Zabergäu-Lauf mitten im Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Die Fotomontage von Werner Stuber zeigt den Hauptlauf über 10,5 Kilometer. Die Strecke führt durchs Zabertal zum Stromberg und weist insgesamt 120 Höhenmeter auf. Diese sind zum größten Teil auf der ersten Hälfte zu bewältigen. Ähnlich verhält es sich bei der 5,5-Kilometer-Runde, die sich für Einsteiger bestens eignet. Beim Hauptlauf ist nach einer knackigen Steigung vom Ortsteil Rodbachhof hinauf zum Waldrand (Kilometer 5) das Gröbste geschafft. Bei Kilometer 6 (alter Sportplatz) kann an einer Erfrischungsstation der Durst gestillt werden. Vom Ortsteil Weiler führt die Runde an der Landesstraße entlang zurück nach Pfaffenhofen. Das letzte Drittel weist größtenteils leichtes Gefälle auf. 2012 ist eine anspruchsvolle Langdistanz hinzugekommen.

Mit der Dinosaurier Challenge sollen leistungsorientierte Sportlerinnen und Sportler vor eine besondere Herausforderung gestellt werden. 18,5 Kilometer sind kein Pappenstiel, ebensowenig die 350 Höhenmeter. 27 Prozent Steigung an der Stromberg-Nordwand Bis Kilometer 5 laufen der 10,5er und der Dino parallel, dann zweigt der neue Kultlauf der Region mit einer heftigen Bergwertung ab. Der Aufstieg an der Stromberg-Nordwand hinauf zum Weißen Steinbruch weist an der steilsten Stelle 27 Prozent Steigung auf. Die Fossilienfunde im Steinbruch (Sellosaurus) haben der Langdistanz ihren Namen gegeben. Vom Strombergkamm geht es weiter bis hinunter zum idyllisch gelegenen Katzenbachsee, doch die Schönheiten der Natur können die Läuferinnen und Läufer nur bedingt genießen. Denn noch einmal müssen sie nach oben zum Wald, ehe die Extrem-Tour auf den Schlussteil der 10,5er-Runde einmündet und zurück in den Ort führt.

Die Höhenprofile